Sach-, Fach- und Lachgeschichten

Meine Meinungen zu Menschen, Marken, Marketing ... (dabei stets bemüht, den Beweis zu führen, dass Ironie doch funktioniert ...)

K. I. S. S.

1. Dezember 2021 - Fremde Federn - , , ,

Ich finde Berater ja wahnsinnig jämmerlich, die sich ausschließlich dadurch als Kompetenz versuchen darzustellen, dass sie irgendwelche Links weiterleiten. Noch schlimmer aber sind jene, die sich über andere erheben und meinen, gerade in puncto Marketing die Weisheit mit Baggerschaufeln gefressen zu haben.

Also fange ich mit einer “Fremder Feder” an, mit der zu schmücken ich mich allein deswegen nicht schäme, weil sie einfach einfach ist. Mehr noch: wahr, lehrreich und unterhaltsam.

What I Learned About Sales & Marketing From Being a Stripper

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Dabei geht es nämlich auch nicht um dieses so primitive wie falsche “Sex sells”.

Wobei: bei diesem Satz ist “Sex” nicht definiert. Sollten damit textlich, noch schlimmer: bildlich (bewegte) explizite Darstellungen von primären und sekundären Geschlechtsmerkmalen , ggfs. gar in Interaktion gemeint sein, dann ist es definitiv falsch – zumindest für alle Unternehmen, die sich als seriöse Marken verstehen und verstanden werden wollen. Was hingegen in der Markenkommunikation nach außen funktioniert – und was man im weitesten Sinne ebenfalls als “Sex” ansehen kann, was man im englichen, amerikanichen Sprachraum ja auch tut (vgl. “sexy”) –, ist Verführung, Reiz. Jemandem etwas so vor Augen zu führen, dass das Begehren erst geweckt und dann gesteigert wird und dann …

Die weiteren Ausführungen hinsichtlich Bedarfsbefriedigung spare ich mir. Zu erwartbar, zu plump. Ganz im Gegensatz zu denen von Frau Sunley, die klar sind, wahr sind, einfach, aber nicht doof. Aber auch das lernt man (wohl) beim Strippen, weil es ja auch irgendwie dessen Wesen ist und ein guter Rat für alle. Nein, nicht “Zieh’ dich aus!”, sondern …

Keep it simple, stupid.

  1. Mehrwert bieten
  2. Beziehung aufbauen
  3. Mit Lockangebot ködern
  4. Besseres (an-)bieten
  5. Kundenbindung schaffen

Klingt nicht besonders? Ne, genau das ist es ja. Nicht die Strategie des Marketing muss besonders sein. Das Angebot … zumindest seine Darbietung … schon. Das zieht Kundinnen und Kunden – und hier endet die Analogie mit dem Strippen –  an!

 

 

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